11.11.2018, von Virginija Scheffka

Verstärkung für die Fachgruppe Räumen

Unser neuer Helfer: 14,05 Tonnen schwer - 114 kW/155 PS Leistung - rund 3,70 m hoch

Große Freude im Ortsverband Idar-Oberstein! Neben den Bergungsgruppen verfügt unser Ortsverband über die Fachgruppen „Sprengen“ und „Räumen“. Bei der Fachgruppe „Räumen“ ist der Name Programm für die Aufgaben. So wird die Fachgruppe „Räumen“ z. B. aktiv, wenn Trümmer eines einsturzgefährdeten Gebäudes sicher abzutragen sind, oder nach einem Erdrutsch Landstraßen von Erdmassen zu befreien sind.  Bisher wurden unsere Kameraden  hierbei durch einen Radlader der Firma Zettelmeyer unterstützt, der seit 32 Jahren unermüdlich im Einsatz ist. Nun hat unser Ortsverband Zuwachs aus Amerika erhalten. Hierfür wurde ein Radlader des weltweit größten Baumaschinenherstellers Caterpillar Inc. (Cat) beschafft und an die Bedürfnisse der Fachgruppe Räumen angepasst. Unser Neuzugang hat ein Gewicht von 14,05 Tonnen, eine Leistung von 114 kW/155 PS und bis zur blauen Rundumleuchte eine Höhe von rund 3,70 m. An Bord findet sich jede Menge moderne Technik/Elektronik. Unsere speziell ausgebildeten Fahrer wurden zuvor in Köln im Umgang mit dem neuen Fahrzeug geschult. Gestern wurde das neue Bergungsräumgerät in einem Festakt offiziell in Dienst gestellt. Hierfür hatten wir ein kleines Programm vorbereitet und konnten externe Gäste - darunter den Wehrleiter der Stadt Idar-Oberstein, Jörg Riemer und Frank Knapp, Wachführer der Feuerwache 4 in Idar-Oberstein - begrüßen. Stolz nahm unser stellvertretender Ortsbeauftragter Thomas Petry nach kurzen Ansprachen vom Leiter der Regionalstelle Bad Kreuznach, Walter Leipold, die Schlüssel entgegen. Danach erfolgte durch unseren Kameraden und hauseigenen Diakon Johannes Arnoldi eine feierliche Einsegnung. Neuer und alter Radlader, sowie sämtliche Gäste, Helferinnen und Helfer erhielten einen Segen. Im Anschluss daran luden wir zu einem Bauernfrühstück ein, bei dem sich gestärkt und viele interessante Gespräche geführt werden konnten. Den guten Segenswünschen von Johannes können wir uns nur anschließen und Mensch und Maschinen stets „gute Fahrt“, viel Erfolg und eine sichere Rückkehr aus allen Einsätzen wünschen.


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