17.05.2014, von Roman Hartrampf

Kleinflugzeug abgestürzt

DRK Ortsverein Idar und THW Ortsverband üben gemeinsam

Verwirrte und unter Schock stehende Personen wurden gefunden und mussten zur Sammelstelle gebracht werden.

Idar-Oberstein– Kleinflugzeug abgestürzt, 7 Personen vermisst.

Mit diesem Einsatzstichwort wurden der DRK Ortsverein Idar, die Rettungshundestaffel und das Technische Hilfswerk (THW) des Ortsverbandes Idar-Oberstein alarmiert.

Gott sei Dank, handelte es sich bei der Alarmierung nur um eine Übung, die der DRK Ortsverein Idar- die Rettungshundestaffel des DRK sowie der Ortsverband des THW in Idar-Oberstein erwartete.

Es wurde angenommen, dass ein Kleinflugzeug in Algenrodt auf Höhe der ehemaligen Strassbourg-Kaserne abgestürzt war. Ein Fußgänger fand einen der acht Insassen verletzt vor und alarmierte den Rettungsdienst. Da die Feuerwehr ebenfalls durch einen Großbrand bereits im Einsatz war, alarmierte das DRK zur Unterstützung das THW.

Die erste Person wurde in schwer zugänglichem Gelände gefunden und musste mittels einer Seilbahn gerettet werden. Hierzu kamen die Einsatzkräfte des THW an die Einsatzstelle und begannen mit dem Bau der Seilbahn. Zunächst wurde die verletzte Person durch Helfer des DRK notversorgt und für den Abtransport vorbereitet. Das THW erhielt den Auftrag, mit einer Schleifkorbtrage den Verletzten aus der Schlucht zu retten und mit Hilfe der Seilbahn aus dem Wald zu schaffen. Da das Gelände sehr abschüssig war, wurde von den Einsatzkräften jede Menge Können gefordert. Dennoch schafften es die Helfer binnen kurzer Zeit, die Seilbahn einsatzbereit zu haben und den Abtransport vorzunehmen. Gemeinsam mit den Helferinnen und Helfern des DRK wurde die gefundene Person dann zur Patientensammelstelle gebracht.

Während das THW seine Einsatzstelle zurück baute, wurden die Rettungshunde zur weiteren Flächensuche eingesetzt. Es galt, sechs weitere vermisste Personen zu finden. Das THW rückte in den Bereitstellungsraum ein, um weiterhin unterstützend eingreifen zu können. Schnell und zielsicher fanden die 10 eingesetzten Hunde die fehlenden Personen und DRK und THW beförderten diese an die Sammelstelle.

Nach vier Stunden war das Einsatzszenario abgearbeitet und alle Aufgaben erfolgreich gelöst. „Die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen untereinander muss ständig geübt werden. Im Einsatzfall müssen wir alle wie ein Zahnrad ineinander greifen, um schnell und effektiv Hilfe leisten zu können“, so Holger Grünewald, Bereitschaftsleiter des DRK Ortsvereins Idar.

Auch THW Ortsbeauftragter Roman Hartrampf war mit dem Ergebnis zufrieden. „Wir haben zeigen können, was wir zu leisten im Stande sind, auch wenn nicht alles zu 100% so geklappt hat, wie wir uns es vorgenommen haben. Dennoch können wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein“ so Hartrampf.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Grillen in der nahegelegenen THW Unterkunft. Hier hatten alle Beteiligten die Möglichkeit, sich auszutauschen und die Übung nochmals Revue passieren zu lassen.


  • Verwirrte und unter Schock stehende Personen wurden gefunden und mussten zur Sammelstelle gebracht werden.

  • Gemeinsam mit dem Notarzt wurde der Verletzte zum Abtransport vorbereitet

  • Mittels einer Seilbahn wurde der Verletzte aus dem schwierigen Gelände gerettet

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